Sicherer Betrieb von Gasgeräten ist einfach!
Die Ursachen von Unfällen mit Gasgeräten sind:
- mangelnde bzw. fehlende Wartung
- Manipulation an den Geräten durch Nicht-Fachleute
- keine ausreichende Luftzuführung durch Ventilatoren
- dichte Gebäudehüllen und Dunstabzugshauben
Regelmäßige Wartung
Am Ende einer Heizperiode war eine durchschnittliche Heizungsanlage
mindestens 1.400 Stunden in Betrieb. Um die Effizienz und Funktionalität der Geräte zu erhalten, sind diese jährlich durch einen befähigten Fachmann zu warten. Ein befähigter Fachmann ist der Werkskundendienst des Geräteherstellers oder ein am Gasgerät geschulter Installateur. Hier warnen Innung und Experten vor Billig-Angeboten, da die fachmännische umfassende Wartung einen entsprechenden Zeitumfang und somit auch Kosten fordert. Geld, das gut investiert ist: in die Langlebigkeit der Geräte und in die Sicherheit.
Vorsicht bei Ventilatoren, Dunstabzugshauben und dichten Gebäudehülle
Wie alle Feuerstätten benötigen auch Gasgeräte ausreichend Luft für eine ordnungsgemäße Verbrennung, die über die Gebäudehülle nachströmt. Eine Ausnahme sind die sogenannten Außenwandgeräte. Energiesparmaßnahmen an Gebäuden wie thermische Sanierung sind wichtig. Aber eine zu dichte Gebäudehülle kann das Nachströmen der benötigten Luftmenge verhindern. Auch Ventilatoren oder Dunstabzugshauben können einen Unterdruck im Raum erzeugen und somit einen Luftmangel herbeiführen. Dies kann zum Abgasaustritt und zur Kohlenmonoxid-Bildung im Raum führen. Um Klarheit über die ausreichende Luftzuführung zu erhalten, bietet Ihr Rauchfangkehrer eine einfache und kostengünstige Messung an.
Weitere Informationen:
www.wienerrauchfangkehrer.at
www.wienenergie.at/gasnetz




